CONTENT IS KING. CONTEXT IS YOUR KINGDOM.

Der Recap zum Workshop

18. Februar 2018

Das war er also: Der dritte Workshop von TrueYou. Diesmal ging es nicht darum, wie man eine Brand aufbaut, sondern darum, wie man diese mit guten Inhalten und im passenden Context präsentiert. Gemeinsam mit Fotograf Samir Novotny und TrueYou Grafiker Gabriel Borz haben wir unsere Erfahrungen vermittelt und euch grundlegende Tipps auf den Weg gegeben.

Für alle, die den Workshop verpasst haben, folgt ein Recap mit den wichtigsten Aussagen jedes Speakers.

„Der beste Content hilft nichts, wenn er im falschen Context steht!“ 

– Ilja & Pedram

Umgekehrt kann schlechter Content in gutem Context funktionieren. Selbstverständlich ist es wichtig, qualitativ hochwertige Inhalte in der Öffentlichkeit zu publizieren. Noch wichtiger ist es aber, dies in einem guten Rahmen zu tun. Grundsätzlich setzt sich Content aus vier Prinzipien zusammen, die beachtet werden müssen:

  • Timing: Wann poste ich etwas? Wann spreche ich etwas an? Gewisse Dinge sollte man eventuell nicht bei der Wursttheke im Supermarkt besprechen, sondern doch eher im Büro. Auch die beste Idee ist wertlos, wenn sich nicht gehört und wahrgenommen wird, oder die Person keinen Kopf dafür hat. Auch bei Posts auf Social Media spielt Zeit eine Rolle. Sonntagabend funktioniert hier sehr gut, da die Leute Zeit für soziale Netzwerke haben.
  • Setting: Wo poste ich Beiträge und Werbungen? Bannerwerbungen auf Nachrichtenportalen sind für die meisten Leute nervig. Diese negative Assoziation wird oft auf das werbende Unternehmen projiziert. Es ist selbstverständlich produktabhängig, welche Werbeform funktioniert. Facebook ist in den meisten Fällen jedoch ein gutes Pflaster, weil es preiswert ist und man die Zielgruppen präzise tracken kann.
  • Intention: Was möchte ich mit meiner Werbung erreichen? Möchte ich effektiv neue Kunden gewinnen? Oder möchte ich auf meine Brand/mein Produkt aufmerksam machen?
  • Value: Welchen Wert biete ich der Kundschaft? Welches Problem löse ich mit meinem Produkt? JEDES erfolgreiche Produkt löst ein Problem. Egal, ob es mir das Leben erleichtert wie ein Schraubenzieher, oder zur Selbstverwirklichung beiträgt wie ein iPhone. Wichtig: „Be great, nothing else pays.“  – Du musst besser als die Norm sein und dich von der Masse abheben.

Am Anfang des öffentlichen Auftritts muss man Omnipräsenz ausstrahlen, weil man nur dann relevant ist und wahrgenommen wird.

Wenn man sich als Marke, Blogger, etc. etabliert hat, dann sollte man den Fokus auf die Qualität des Contents legen.

„ Finde deinen Stil!“

– Samir Novotny

Fotographie ist ein ewiger Lernprozess. Niemand wird ab Tag 1 großartige Fotos knipsen. Wichtig ist es, zu lernen und seinen eigenen Stil zu finden. Das funktioniert nur durch üben und probieren.

So absurd es auch klingt, das eigentliche Motiv spielt meist eine untergeordnete Rolle (30%). Der Hauptteil (70%) passiert in der Nachbearbeitung. Um jedoch mit einer guten Vorlage in die Nachbearbeitung zu starten, ist die HDR-Funktion, die es auch auf den meisten Smartphones bereits gibt, zu empfehlen. Denn diese führt zu mehr Sättigung und besseren Kontrasten. So bleibt der blaue Himmel auch tatsächlich knallig blau, und wird nicht zu einer weißen Suppe.

Ein weiterer Tipp: Der Ausschnitt des Bildes spielt eine große, häufig unterschätzte, Rolle. Der richtige Ausschnitt kann die grundlegende Dynamik des Bildes auf einen Schlag ändern. Es ist immer zu empfehlen, etwas mehr zu fotografieren, als das tatsächliche Objekt. Denn Ränder abschneiden kann man in der Nachbearbeitung noch immer, ist jedoch ein Teil des Motivs bereits abgeschnitten, hat man keine Chance, diesen hinzuzufügen.

„Bevor ihr eine Grafik gestaltet müsst ihr euch in eure Kunden hineinversetzen!“

– Gabriel Borz

Es ist wichtig, ein Logo so zu gestalten, dass es eine optisch ansprechende Wirkung auf die Zielgruppe hat. Gabriels fünf Tipps für ein gutes Logo:

  1. Das Logo ist ein Hinweis auf die Marke/die Branche, KEIN Abbild. Als Tischler sollte man also keine Säge oder Ähnliches als Logo verwenden, da in diesem Fall kein Wiedererkennungswert gegeben ist.
  2. Multimediale Einsetzbarkeit: Das Logo muss Displays, im besten Fall aber auch gedruckt oder gestickt funktionieren.
  3. Sowohl in XXL als auch in XXS einsetzbar: Meterbreite Plakate müssen das Logo genauso tragen können wie wenige Zentimeter kleine Flächen auf diversen Produkten.
  4. Formatflexibilität: Dieser Punkt ist selbsterklärend. Sowohl Hoch- als auch Querformat muss funktionieren
  5. So einfach wie möglich, so komplex wie nötig!

Ein geeignetes Grafik-Tool für Anfänger ist Canva – Hier kann man benutzerfreundlich und schnell eine Vielzahl an Grafiken erstellen.

Wir würden uns freuen, wenn ihr uns bei unserem nächsten Workshop besucht. Weitere Infos Folgen in Kürze. Bis dahin:

Keep on dreaming. Keep on doing.

Ilja & Pedram

Pedram & Ilja

Die Welt braucht Träumer. Die Welt braucht Macher. Doch mehr als alles andere braucht sie Träumer, die machen. Pedram & Ilja.

Die studierten Kommunikationsprofis und Unternehmensgründer gehen ihrer Leidenschaft für Marketing & Sales sowie Mindset & Leadership als Founder, Blogger, Manager, Speaker & Autoren täglich nach.

Mit dreamerswhodo.at gründeten sie eine Plattform für die „Hustler“ dieser Welt. Sie dokumentieren Ihren Alltag und geben mit Ihren Partnern transparente Einblicke, Tipps & Insights in und aus ihre/r Business Welt.

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