SIEGER SUCHEN WEGE

Wie du lernst nach Lösungen zu suchen, statt in Problemen unterzugehen.

9. Januar 2018

Der Gordische Knoten. Komplex & Unentwirrbar. Der Sage nach würde jenem die Herrschaft Asiens zu Teil werden, der es schaffe ihn zu lösen. Jener der das Unmögliche möglich mache, würde mit unglaublicher Macht belohnt werden. Viele große Persönlichkeiten der damaligen Zeit versuchten es. Einer nach dem anderen scheiterten Sie an der Komplexität des verworrenen Knotens.

Alle, bis auf einen.  Alle, bis auf Alexander den Großen.

Wie er den gordischen Knoten löste? Währen alle vor Ihm Stunden damit verbracht hatten den Knoten zu entwirren, zog Alexander der Große sein Schwert und schlug den Knoten entzwei. Sein Siegeszug durch Asien begann an diesem Tag.

Das Out-Of –The-Box – Denken war geboren.

Der Unterschied zwischen Scheitern & Erfolg in diesem Fall war nicht allein die unkonventionelle Herangehensweise, sondern auch die willkürliche Entscheidung einen Lösungsweg zu suchen.  Der Erfolg hat also bereits viel früher begonnen: Nämlich in jenem Moment, als sich Alexander der Große entschlossen hat jedes Hindernis, mit dem er konfrontiert würde zu überwinden. Egal wie.

Sieger suchen Wege. Verlierer suchen Gründe.

Nun wie löst man eine Herausforderung, die schier unmöglich zu überwinden scheint? Sicher nicht mit Jammern & Beschwerden. Wir stehen im Alltag oft vor Problemen denen wir auf den ersten Blick nicht Herr zu werden scheinen. Ob berufliche Challenges, wie hohe Einkommensziele, individuell-selbstbezogene Hürden, wie sportliche Ziele, oder kundenbezogene Hürden, wie mögliche Stagnationen bei PT-Klienten, bei der alt-bewährte Formeln nicht funktionieren – Challenges sind für unser Leben unabdingbar. Was zählt ist wie wir mit ihnen umgehen.

An jeder Challenge wachsen wir. Aber nur wenn wir Sie meistern.

Beim Prozess der Problemlösung unterscheide ich gerne zwischen zwei Denkmuster-Typen:

 

Das Denkmuster der Selbst-Rechtfertigung

Wir gehen davon aus, dass das Problem „eine Nummer zu groß“ für uns ist und trauen uns die Überwindung dessen nicht zu. Bewusst oder Unterbewusst. In diesem Fall beginnen wir nach Gründen – Ausreden – zu suchen, die uns selbst plausibel erklären sollen warum wir in jener Situation sind, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden ob wir die Lage nicht in den Griff kriegen könnten. Wir begeben uns in einen Prozess der „Selbst-Rechtfertigung“, die dazu dient unser Gesicht vor uns selbst wahren zu können, ohne Mehraufwand (=Lösungssuche) auf uns nehmen zu müssen. Wir werfen das Handtuch ohne jemals in den Ring gestiegen zu sein. Hätte Alexander der Große damals so gedacht, hätte ich mir heute ein anderes Intro überlegen müssen.

 

Das Denkmuster der Lösungs-Suche

Wir realisieren, dass wir mit einer Herausforderung konfrontiert sind und entscheiden uns dafür diese zu überwinden. Warum wir in dieser Situation sind ist uns egal. Sobald die Challenge in unser Leben tritt, wird ein imaginärer Switch in unseren Gedanken umgelegt und wir begeben uns in eine Art „Vogelperspektive“. Wir betrachten die Challenge von mehreren Seiten, analysieren bisherige Lösungsversuche, ziehen Gleichgesinnte oder Experten zu Rat und setzen einen strategischen Schlachtplan zur Lösung auf. Wir begeben uns bewusst in einen kreativen Brainstorming – Zustand und schließen im Vorhinein keine Möglichkeit aus. Dann gehen wir gedanklich, oder auch physisch nach dem „Try & Error“ – Prinzip unsere Lösungsvorschläge durch und geben nicht auf, bis wir der Herausforderung Herr geworden sind. Wir ziehen also unser Schwert und durchschlagen den Knoten.

Pauschalisiert kann gesagt werden, dass jeder Mensch stärker zu einem der beiden „Problem-Lösungstypen“ neigt, wobei jeder von uns wohl mit beiden Erfahrungen gemacht hat. Pauschalisiert kann ebenfalls gesagt werden, dass wir umso erfolgreicher & zufriedener leben werden, je mehr wir uns Typ 2 annähern. Das Ziel sollte es sein bei über 80% aller Alltagsherausforderungen nach dem Typ 2 Denkmuster vorzugehen – anfangs bewusst, später gar unbewusst.

 

Lösungsorientierung als Lebenseinstellung

Die drei Kernbereiche, an denen wir arbeiten müssen um aus der bewussten Suche nach Lösungen einen unterbewusst ablaufenden Prozess, eine Lebenseinstellung, zu formen sind: Mindset, Wording & Herangehensweise. Zu jedem dieser Bereiche gibt es eine Richtlinie, der euch helfen wird Lösungsorientierung zu eurer Lebenseinstellung zu machen, wenn ihr ihn wahrlich verinnerlicht:

  1. Mindset: „Es gibt keine Probleme, es gibt nur Lösungen.“ Behaltet euch diesen Spruch immer in Gedanken.
  2. Wording: Streicht das negativ behaftete Wort „Problem“ gänzlich aus eurem Wortschatz und ersetzt es mit „Challenge
  3. Herangehensweise: Bei Konfrontation mit einer Challenge sollte euer erster Schritt immer derselbe sein: Einen Schritt zurücktreten, besonnen & ruhig bleiben und die Gesamtsituation von außen begutachten. Erst dann, wenn ihr alle Variablen begutachtet habt, begebt ihr euch in einen kreativen Lösungsprozess.

Wenn wir genauso viel Zeit darin investieren würden aktiv nach Lösungen zu suchen, wie wir damit Verbringen uns über Probleme auszulassen, dann wären wir überrascht wie schnell wir wieder zurück auf dem Pfad der Zufriedenheit & des Erfolgs wandeln würden.

Merkt euch immer: Sieger suchen Wege. Verlierer suchen Gründe.

Keep on dreaming. Keep on doing. 

Ilja & Pedram

Pedram & Ilja

Die Welt braucht Träumer. Die Welt braucht Macher. Doch mehr als alles andere braucht sie Träumer, die machen. Pedram & Ilja.

Die studierten Kommunikationsprofis und Unternehmensgründer gehen ihrer Leidenschaft für Marketing & Sales sowie Mindset & Leadership als Founder, Blogger, Manager, Speaker & Autoren täglich nach.

Mit dreamerswhodo.at gründeten sie eine Plattform für die „Hustler“ dieser Welt. Sie dokumentieren Ihren Alltag und geben mit Ihren Partnern transparente Einblicke, Tipps & Insights in und aus ihre/r Business Welt.

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