STOP PRESENTING, START CONVINCING.

3 Tipps wie ihr bei jedem Vortrag die Bühne erobert

2. März 2018

Die meisten haben Angst davor, aber dennoch bleiben sie keinem erspart: Präsentationen und Vorträge. Abhängig von eurem Beruf werdet ihr in Zukunft mehr oder weniger präsentieren müssen. Aber bereits in der Schulzeit bleiben sie keinem erspart. Und wir sagen: Gut so!

Denn Vorträge und Präsentationen sind ein wertvolles Tool. Leute richten ihre gesamte Aufmerksamkeit nur auf dich. Das ist in einer reizüberfluteten Welt wie der unseren eine absolute Ausnahmesituation. Daher musst du diese Chance nutzen, um die Menschen von dir zu überzeugen.

Wir präsentieren euch drei Tipps, mit denen ihr eure Vorträge auf ein neues Level pusht.

LESS IS MORE – Folien sparsam beschriften

Dazu sei gleich gesagt: Das hängt natürlich auch vom besprochenen Thema ab. Wenn du beispielsweise einen Vortrag über komplexe mathematische Themen haltest, dann empfiehlt es sich, die Folien als Hilfsanker mit stichwortartigen Mitschriften zu verwenden, um deine Zuhörer nicht zu verlieren. Geht es jedoch um Themen wie Self-Development, Life-Coaching oder ähnlich emotioanlisierendes, ist es immer besser, die Folien clean und schlicht zu halten. Ein inspirierendes Bild, ein passender Satz/ein passendes Zitat – fertig. Du musst die Menge mit dem Gesagten überzeugen. Nicht mit deinen Folien. Die Aufmerksamkeit muss immer auf dich gerichtet sein. Die Folien dienen lediglich als Anker und visuelle Aufpolierung.

Bonus-Tipp: Wähle eher dunkle Hintergrundfarben, wie z.B. schwarz,  für deine Folien. Grelle Hintergründe, wie z.B. das beliebte Weiß, sorgen dafür, dass die Blicke deiner Zuhörer immer wieder auf die Folien wandern. Es wird viel anstrengender für das Publikum das zu Fokussieren was wirklich wichtig ist – dich. Vermeide so genannte „Vampire“ , also Gegenstände, die während deiner Präsentation die Aufmerksamkeit aufsaugen.

Auch komplexere Inhalte dürfen nicht als Text-Wasserfälle dargestellt werden, wenn dein Ziel ist das Publikum in seinen Bann zu ziehen bzw. von der eigenen Sache zu überzeugen. Tortendiagramme, Balkendiagramme, SMartArt´s – all diese Tools helfen dir bei der Visualisierung deiner Inhalte. 

Und darum geht es letztlich: Visualisierung schaffst Aufmerksamkeit & Emotionalisierung.

 

USE YOUR VOICE – Die Kunst des Sprechens 

Leider zählt oft gar nicht so sehr, WAS du sagst, sondern viel mehr, WIE du etwas sagst. Daher ist es extrem wichtig, bewusst mit der Stimme zu arbeiten. Achte auf deine Aussprache, takte deine Reden und ganz wichtig: Mach bewusst Pausen!

Denn häufig hat man bei Präsentationen das subjektive Gefühl, zu langsam zu sprechen. Allerdings wird man von der eigenen Wahrnehmung getäuscht, denn de facto redet man in den meisten Fällen zu schnell. Bewusst eingesetzte Pausen führen vor allem dazu, dass deine Kernaussagen verbal unterstrichen werden und so viel stärker wahrgenommen werden können. Willst du eine Aussage sehr stark hervorheben empfehlen wir nach der Pause den zuletzt gesagten Satz ein zweites Mal zu wiederholen – so sorgst du dafür, dass er tiefer in den Köpfen deiner Zuhörer verankert wird.

Achte also darauf, Pausen zu machen. Ein weiterer Vorteil: Langsames Reden suggeriert Kompetenz, Autorität und Selbstbewusstsein.

KICK IT OFF WITH STYLE – Ein guter Start ist der Schlüssel zum Erfolg

 „Hallo. Ich freue mich, dass ihr alle hier seid.“ NEIN. Einfach nur NEIN.

Lösche diesen Satz sofort aus deinem Vokabular für Präsentationen. Beim Einstieg schenkt dir das Publikum noch die volle Aufmerksamkeit. Dein Ziel muss es sein, Interesse zu wecken und die Aufmerksamkeit bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Verliere den halben Saal nicht schon aufgrund einer langweiligen, nichtssagenden Einleitung.

Wenn du mit der Einleitung überzeugst, dann ist der schwierigste Teil des Vortrags bereits erledigt.

Du hast die Aufmerksamkeit des Publikums! Der Rest ist nur noch Formsache. Gute Möglichkeiten für einen spannenden Einstieg sind beispielsweise inspirierende Zitate beziehungsweise Zitate, die zum Inhalt des Vortrags passen.
Möglichkeit 2: Eine direkte Frage an das Publikum. Die Frage kann auch eine rhetorische sein, aber mit Fragen erregt man Aufmerksamkeit.
Möglichkeit 3: Eine Geschichte. Egal ob real oder fiktiv: Eine Geschichte, die im besten Fall natürlich auch interessant ist, sorgt immer für mehr Aufmerksamkeit als eine abgedroschene Begrüßungsfloskel.

Frage und Geschichte lassen sich übrigens auch ideal kombinieren.

Bonus Tipp: Selbiges gilt für das Ende deines Vortrags. Ende stets mit einem Appell bzw. der Kernaussage deines Vortrags, niemals mit einem abgedroschenen „Danke für eure Aufmerksamkeit und jetzt ab in die Pause“.

Das sind unsere drei Tipps für einen erfolgreichen Vortrag. Nimm dir vor mindestens einen dieser Tipps bei deinem nächsten Vortrag umzusetzen.

Nutze die Gelegenheiten, in denen dir eine Masse von Personen WIRKLICH zuhört und überzeug die Menschen! In Zukunft bist du bestens gerüstet.

Keep on dreaming. Keep on doing.

Ilja & Pedram

Pedram & Ilja

Die Welt braucht Träumer. Die Welt braucht Macher. Doch mehr als alles andere braucht sie Träumer, die machen. Pedram & Ilja.

Die studierten Kommunikationsprofis und Unternehmensgründer gehen ihrer Leidenschaft für Marketing & Sales sowie Mindset & Leadership als Founder, Blogger, Manager, Speaker & Autoren täglich nach.

Mit dreamerswhodo.at gründeten sie eine Plattform für die „Hustler“ dieser Welt. Sie dokumentieren Ihren Alltag und geben mit Ihren Partnern transparente Einblicke, Tipps & Insights in und aus ihre/r Business Welt.

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